McLaren Artura

Exclusive-Life

McLaren Artura

Technik

Motor: V6 BiTurbo + E-Motor

System-Leistung: 680 PS

System-Drehmoment: 720 Nm

Antrieb: Hinterräder

Top Speed: 330 km/h

0-100 km/h: 3,0 s

Maße/ Preis

Länge: 4.539 mm

Breite: 1.913 mm

Höhe: 1.193 mm

Radstand: 2.640 mm

Leergewicht: 1.498 kg

Verbrauch kombiniert nach WLTP: 4,8 l/100 km

elektrische Reichweite: 30 km

Preis ab: 248.073,00 Euro

Fahrbericht McLaren Artura – Stromschlag aus Woking 

Sie haben etwas länger gebraucht, länger als erwartet. Viren nehmen keine Rücksicht auf Pferdestärken und E-Motoren. Die Vorfreude auf die erste Testfahrt wuchs und dann stand der Artura auf dem Track im Süden Spaniens. Leinen los. 

Hamburg, 2025

McLaren bietet seit Anfang 2024 auch eine Spider-Version des Arturs an. Der Preis (Stand: 2024): 273.073,00 Euro.

Der V8 schaut zu, der V6 tritt zum Dienst an. Hand in Hand mit einem E-Motor, der in Kombination mit einem kleinen Akku, 30 Kilometer schaffen kann. Vorausgesetzt der Gasfuß ist entspannt und verzichtet auf allzu großen Druck. Dann surrt sich der Brite durch die Gegend. Die Menschen schauen dem Treiben zu, überlegen sichtbar, was das wohl sein könnte. Tank leer und per Pedalantrieb fahrend? Ein Supersportler, dem man seine Kräfte, seinen Drang nach vorn ansieht und der ist so leise wie ein Auto ohne Motor. Man hat sich sicher an Hybride jeder Größe und reine Elektriker gewöhnt, aber ein Flachmann mit Luftkanälen, sehr breiten Reifen und sehr hoch sitzenden Endrohren daher rollt, ist schon einen längeren Blick wert. 

Selbst wir, hinter dem leeren Steuer sitzend, wundern uns ein paar Momente, bis wir dann endlich verstehen, dass hier ein E-Motor wirkt. Es ist seltsam, unwirklich und doch Realität. Andere Hersteller haben das Prinzip umgesetzt. Weniger Benzin verbrennen, mehr elektrische Energie nutzen und doch rasend schnell sein. 680 PS stehen auf dem Zettel, 330 km/h, das ist McLaren-like und nur knapp 1,5 Tonnen leicht. Er soll 5,5 Liter Benzin verbrauchen, auf 100 Kilometer. Wir glauben es nicht. Weil der Mensch in einem McLaren Gas geben will. Weil der Mensch lieber in eher ruhigen, langsamen Autos an Effizienz denkt. Vielleicht sind es Rennfahrer, die im Wettbewerb an Energie denken müssen. Die Formel-E ist da ein Beispiel. Niemand will den Wagen auf den letzten Metern schieben müssen. Aber auf freier Wildbahn werden die Pferde dann doch gerne mal ins Laufen gebracht und dann schwebt die Zahl 5,5 gerne über den Dingen.

So geschehen auf dem Weg zum Ascari Track nördlich von Marbella. Landstraße, kaum Verkehr, schöne, lange, offene Kurven, bergauf, bergab. Der V6 kann durchatmen, das Duo treibt den Briten durch den Slalom wie auf den berühmten Schienen, der E-Motor greift dem Verbrenner unter die Arme, dabei spürt man, dass der Schwerpunkt noch tiefer liegt, was die Balance einen Tick besser wirken läßt. Und es kommt, wie es kommen muss. Der Akku leert sich schneller, als eine Maß Bier auf dem Oktoberfest. Der Verbrenner muss alleine wirken und das bedeutet: mehr Arbeit für den V6, weil die fehlenden 95 E-PS kompensiert werden wollen. Das Hybrid-System erreicht seine Grenze, die 5,5 entschwindet in weite Ferne. Bis der Akku wieder beladen wurde. Dann rennt er wieder, deutlich effizienter.

Der Stromtank wird entweder per V6 oder per Kabel geladen. Die erste Variante dürfte die meist genutzte sein, was die 5,5 in eine unsichtbare Größe verwandelt. Wobei wir nicht vergessen, dass die durchschnittliche Kundschaft das Thema Verbrauch eher lässig bewerten. Die Performance steht im Vordergrund. Und die speist sich aus vielen technischen Errungenschaften. 

Ja, der Unterschied zwischen reinem Verbrenner und dem Kombinat aus E- und V will erkundet und aufgeschrieben werden. Ein McLaren ist ein McLaren. Punkt. Unterschiede gibt es, klar. Wenn der Akku voll ist, spaziert der Zweitürer sehr gelassen und ausgesprochen ruhig umher, das Fahrwerk auf Komfort gestellt und der Artura ist ein lammfrommer Wagen. 

Und wenn der Wolf rausgelassen wird? Dann greifen zwei Turbolader ins Geschehen ein, die Lenkung, nach Umstellung auf Sport oder Track, wird so präzise wie in allen anderen McLaren, die Bremsen greifen zu, als wollten sie nicht mehr loslassen. Rekuperieren müssen sie nicht, was wir eigentlich gut fänden. Aber Sport ist eben Sport, die Performance zählt. Und da ist der Artura ein Musterschüler. 

Auf der Rennstrecke lernen wir, dass der Punch aus dem Drehzahlkeller dem E-Motor geschuldet ist und das merkt der Gasfuß. Die ersten Meter sind E-Sportwagen-like. Ansatzlos und genau das hatten die Entwickler und Produktmanager bei McLaren auch im Sinn. Dass die E-Maschine auch den C02-Ausstoß reduziert, ist positiv. 

Wir drehen ein paar Runden, lassen den Engländer nach vorn rennen, bremsen ihn wieder ein. Ascari wurde ein wenig optimiert, mehr Schikanen, weniger Top Speed. Dafür kann der Artura seine Wendigkeit, seine exzellente Balance und seine Standfestigkeit unter Beweis stellen. Sein Handling ist extrem simpel, hier und da zeigt der Wagen, dass er sich langweilt, weil hinter dem Steuer ein Journalist und kein Rennfahrer sitzt, aber er ist Brite und deshalb sehr höflich. Er verzeiht Fehler, korrigiert sicher, schnell und sachte. Auch das ist typisch. 

Ein paar Worte über Reifen. Pirelli, Italiens Spezialist für Pneus der Premium- und Luxus-Klasse, hat dem Artura ein Special gegönnt. Der Name „Cyber Tyre“ klingt nach Zukunft, ist aber brandneue Realität. Im Reifen selbst sitzt ein Chip und der sammelt Daten. Druck, Profil, Temperatur und so weiter. Dies alles, wird permanent überprüft und an die Fahrzeugelektronik geleitet, die sich dann darauf einstellt und die entsprechenden Systeme wie ABS oder Stabilitätskontrolle anpasst. Zudem werden die Daten im Monitor vor dem Lenkrad des Artura angezeigt. Wir haben den Cyper Tire auf dem Pirelli P Zero Corsa erlebt, der Blick auf den Bereich des Monitors mit den Reifen-Daten ist anfangs noch ungewohnt, wir gehen davon aus, dass man sich schnell an das System gewöhnt.

Ein Fazit ganz am Ende. Der Artura trägt die McLaren-Plakette vorn auf der Haube, weil er ein waschechter McLaren ist. Innen wie Aussen. Der typische, kleine Monitor auf der Mittelkonsole ist so normal, wie die Scherentüren oder das blanke Volant, auf dem Nichts Verstellbares zu finden ist. Die Fahreigenschaften sind gewohnt spitz justiert, plus das große E, welches den Zweisitzer in einen leisen Rennwagen plus Punch aus dem Keller verwandelt. Wir kennen das aus dem P1, nun also die etwas modernere, zivilere Variante. 

Fotos: McLaren

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Maserati MC20

Exclusive-Life

Maserati MC20 Pura

Technik

Motor: V6 BiTurbo

Leistung: 630 PS

Drehmoment: 730 Nm

Antrieb: Hinterräder

Top Speed: 325 km/h

0-100 km/h: 2,9 s

Maße/ Preis

Länge: 4.667 mm

Breite: 1.965 mm

Höhe: 1.218 mm

Radstand: 2.700 mm

Leergewicht: 1.475 kg

Verbrauch kombiniert nach WLTP: 11.5 l/100 km

Preis ab: 210.000,00 Euro

Nio ET7 – Die kraftvolle Stille 

Eine Limousine. Und was für eine. Still und fast schüchtern. Opulent, wenn es um Raum, Leistung und modernste Technik geht. Eine blitzschnelle Lounge und ein Ausblick auf das, was uns das Land der Mitte in Zukunft servieren wird. 

Hamburg, 2025

Mittlerweile werden zwei Varianten des MC20 angeboten: MC20 Pura (Cielo: Roadster) und der MC20 GT2 Stradale. Wir fuhren den MC20.

Modena, 2021

Wir vergessen mal eben die andere Marke aus Maranello und diverse Testfahrten im GranSport oder GranCabrio und wir blicken auch nicht nach Zuffenhausen oder Hethel, wo man noch immer Autos der Marke Lotus baut. Wir sitzen in einem nagelneuen Maserati, der auf den Namen MC20 hört, was übersetzt heisst: Maserati Corse 20 und 20 meint: 2020. 

Im Jahr 2012 baute Maserati den MC12. Wir sparen uns die Übersetzung. Damals wurden 12 Zylinder eingebaut, der Wagen war mit 632 PS unterwegs und er schaffte den Sprint von 0 auf 100 km/h in 3,8 Sekunden. 

Und heute? Sechs Zylinder, 630 PS und 2,9 Sekunden bis 100 km/h. Und dabei ist er gute 170 Kilo schwerer als sein Vorgänger.

In Modena, dort wo der MC20 gebaut wird, gibt es eine Rennstrecke. Eine kurze, knackige Rennstrecke. Das Autodromo di Modena ist gerade mal drei Kilometer lang, es gibt eine kleine Steigung, zwei Schikanen und eine Gerade, auf der wir den Italiener mit 200 km/h laufen lassen. Eine Runde zur Orientierung auf dem Beifahrersitz, am Steuer ein Profi und der Zweisitzer kümmert sich zuerst um unsere Ohren und dann um den Asphalt. 

Der V6 hinter uns ist eine echte Besonderheit. Sein Name: Nettuno oder Neptun. Damit der Dreizack im Logo nicht so alleine ist. Die Eigenentwicklung von Maserati ist mit F1-Technik bestückt. Die enorme Leistung des 3-Liter Motors resultiert aus Vorkammern, die in jedem Zylinder sitzen. In denen wird das komprimierte Luft-Benzin-Gemisch gezündet und dann in die Hauptkammer geschossen wird. Dort wird dann noch mal gezündet. Das Ergebnis kann sich dann sehen und hören lassen. Neptun schleudert seine Kräfte mit aller Wucht an die Hinterräder und die treiben den Zweisitzer nach vorn. 

Und jetzt geben wir Gas, Vollgas. Kurz hinter der Boxenausfahrt die erste Rechtskurve, der Wagen sitzt auf ganz normalen Straßenreifen, keine Semi-Slicks. Die Traktion des Maserati ist beeindruckend. Und das ohne riesige Spoiler, Diffusoren oder Frontsplitter. Die Italiener haben den MC20 mit diversen Luftführungskanälen versehen. Das sorgt für reichlich Anpressdruck, verhindert störende Verwirbelungen und das Auge freut sich über eine klare und eher ruhige Optik. 

Wir fliegen weiter, über den Sprunghügel, der Wagen bleibt satt auf dem Asphalt sitzen, eine offene Linkskurve mit 160, dann mit dem Keramik-Bremsen kurz aber wirkungsvoll runter auf 90, in die enge Rechtskurve, dann ein paar mal das handliche Lenkrad hin und her bewegen. Auf das der MC20 seinen Spaß und wir unsere Freude haben. Er ist bestens ausbalanciert, liefert seine Kräfte sauber und direkt ab, die Bremsen sind auch nach vier Runden noch voll bei der Sache. 

Dann eine Hotlap, ein Profi sitzt am Steuer und der zeigt uns, was Neptun mit seinem jüngsten Dreizack so alles kann. Er kann viel, er kann spektakulär und er kann noch mehr. Über die Curbs, der 3-Liter-Motor brüllt, schreit aber nicht. Dank Torque Vectoring und dem elektrischen Differenzial werden die Kräfte immer genau an die Räder geliefert, die maximalen Grip erleben. Ja, wir sitzen in einem echten Vollprofi für Rennstrecken. Und jetzt entführen wir den Maserati in die Freiheit, auf Landstraßen mit Blick auf die wunderbare Landschaft der Emilia Romagna.

Vorher im blauen MC20, jetzt wird’s gelb. Wir starten in Richtung Sassuolo. Die Route ist rund 200 Kilometer lang, kreuz und quer durch die Lande. Die Landschaft könnte grüner nicht sein. Kleinste, engste Landstrassen, als Prüfung für das Fahrwerk und vor allem die Alltagstauglichkeit des kleinen Italieners bestens geeignet. Beim Ein-Aussteigen geht’s schon los. Die Scherentüren liefern genug Platz, der Schweller ist keine Hürde, mit 180 Zentimeter Körperlänge ist man in diesem Sportwagen bestens aufgehoben. Morgens ins Büro ist kein Problem, nur allzu breite Schuhe sollte man nicht tragen, die Pedale kuscheln ein wenig miteinander. 

Der 1,5-Tonner läuft durch die Kurven, jede Gerade ist ein Herausforderung an die Disziplin des Fahrers, weil der Motor weiter hinten so heftig viel Leistung liefert und man gerne dem Gasfuß freien Lauf lassen will. Nur, die Carabinieri passen auf und sind nicht zimperlich, wie uns die Leute von Maserati versichern. Deshalb lieber an den 100 kitzeln, den Wagen durch so manche Kurvenkombi laufen lassen, dann und wann müssen wir sehr ungünstig platzierten Löchern im Asphalt ausweichen, was uns zeigt, wie präzise die Lenkung arbeitet und wie sauber man den Wagen manövrieren kann. 

Und dann ist da noch die Bedienung, das komplette Cockpit mit allen Finessen der Moderne. Den Motor starten man per Finger links unten am Lenkrad. Die Mittelkonsole ist fast frei von Schaltern, ein 10,5 Zoll-Monitor schwebt direkt neben dem Lenkrad, darin findet man nahezu alle Einstellungen für Infotainment, Fahrzeug und Klima. 

Und nun zu den unterhaltsamen Fakten. Der Preis ist heiss und er wird die Stückzahl des Italieners spürbar eingrenzen. Maserati möchte gerne mindestens 210.000,00 Euro inklusive Mehrwertsteuer haben. In Deutschland. Dafür sitzt man auf Laser-Cut-gefertigten Sitzen, man greift in ein Carbon-Lenkrad, der Drehknopf auf der Mittelkonsole besteht aus Aluminium, aus einem Block gefräst plus Keramik-Einlage. Bestellen kann man den tief fliegenden Dreizack schon jetzt, geliefert wird dann ab Herbst. 

Eine Außenfarbe muss man noch auswählen. Es gibt: Giallo Genio (Gelb), Rosso Vincente (Rot), Blu Infinito (Blau), Nero Enigma (Schwarz), Bianco Audace (Weiß) und Grigio Mistero (Grau). 

Fotos: Maserati

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NIO ET7

Exclusive-Life

NIO ET7

Technik

Motor: 2-E-Motoren

Leistung: 653 PS

Drehmoment: 850 Nm

Antrieb: Allrad

Top Speed: 200 km/h

0-100 km/h: 3,8 s

Akku(s): 70 / 100 kWh

Ladeleistung: 126 kW

Maße/ Preis

Länge: 5.101 mm

Breite: 1.987 mm

Höhe: 1.505 mm

Radstand: 3.060 mm

Leergewicht: 2.400 kg

Verbrauch kombiniert nach WLTP: 19,0 kWh

Reichweite: 400 bis 600 km

Reichweite Feststoffzelle: bis 1.000 km

Preis ohne Akku oder Feststoffzelle: 90.900,00 Euro

Nio ET7 – Die kraftvolle Stille 

Eine Limousine. Und was für eine. Still und fast schüchtern. Opulent, wenn es um Raum, Leistung und modernste Technik geht. Eine blitzschnelle Lounge und ein Ausblick auf das, was uns das Land der Mitte in Zukunft servieren wird. 

Ja, wir können uns wundern, den Kopf schütteln und uns irgendwann daran gewöhnen, dass mehr als eintausend Pferdestärken völlig normal sind und Ampelstarts unsere Innereien soweit wie möglich in Richtung Wirbelsäule katapultieren. Ein paar E-Mobile können das schon und nun schickt uns eine chinesische Limousine ins Land der scheinbar unbegrenzten Möglichkeiten der Mobilität. 653 Pferdestärken auf zwei Achsen verteilt, bestens organisierte Kräfte und eine Ausstrahlung, als wäre man in China auf den Geschmack nach eleganten, stilvollen Limousinen gekommen. In Bayern und Stuttgart wird man das nicht gerne sehen. 

Unsere opulent-stille Limousine kann das alles wohl schon, aber nicht für uns. Wir halten das Steuer nicht nur zu Show. Und die beiden Motoren, vorn und hinten, geben wahrlich ihr bestes. Wenn man den Sport+-Modus aktiviert und ist der im Rückspiegel blitzschnell klitzeklein. Ein paar Mal macht das Spaß. 

In Kurven ist der NIO nicht ganz so sportlich, trotz Allrad, die 2.400 Kilo schieben spürbar. Und wer will schon mit einer Limousine die Nordschleife unter neun Minuten hinten sitzen. Es geht also wieder in den Eco-Modus und die Reichweite klettert auf 380 Kilometer. Und jedesmal wenn der Wagen seinen Rhythmus gefunden hat, verwandelt er sich in eine Luxus-Limousine der Zukunft. Ob vorn oder hinten, man vergisst sehr schnell, dass es da Draussen noch andere, lange, breite und sehr teure Limousinen mit E-Antrieb gibt. 

Hinten sitzen. Das heisst: Beine ausstrecken. Mit 180 Zentimeter ist das ein Klacks. Zehn Zentimeter mehr und es ist immer noch ausreichend. Kürzere Menschen könnten einen Schemel vor den Sitz stellen. Füße hoch und iPad-TV geniessen. Ein Lounge. Der Sound im Raum ist sehr füllend, sehr sauber und animiert. Die Lautstärke steigt und das kleine, digitale Gesicht, da vorn auf der Instrumententafel, wird sich das merken. Wie so viele Dinge, die der Nio registriert und speichert. Zur Individualisierung. Ein Nio soll das Erlebnis des Fahrens mit ihm steigern. Und auf einen fast persönlichen Level heben. Wer zwischen sich und einem Auto lieber Abstand halten will, deaktiviert die Technik. 

Drei Erhebungen auf der Stirn. Nicht zu übersehen und nach den ersten Blick als Behausungen für zusätzliches Licht vermutet, dann die Erkenntnis, dass dieser Wagen mehr Augen und Ohren hat als jedes bekannte Fabelwesen. Lidar wird die Kompanie aus Sensoren, Laser und sonstigen Umgebungsabtastern genannt. In Deutschland noch nicht nutzbar, weil noch nicht zugelassen. 

Automatisiertes Fahren als Normalität der Zukunft, niemand am Steuer, alle schauen aus dem Fenster, Kommandos per Sprache, oder per App. Ein paar Versuche gibt’s schon. Mit teilweise durchschlagendem Erfolg. Es dauert. Auch mit dem Vertrauen der Menschen inside. 

In der Nacht, eine Ladestation füttert den NIO, nicht so blitzschnell, wie der Wagen fahren kann, aber es reicht für einen Becher Kaffee plus zwei Filterlose. Das Iphone liegt auf der Mittelkonsole, mit ihm will der ET7 nicht kommunizieren. Einem Android-Handy ginge es nicht anders. NIO wird diesen Service sicher bald anbieten. 

Was NIO jetzt schon anbietet ist die Frage nach dem Stromspeicher. Entweder die herkömmliche Lithium-Ionen-Batterie zur Miete oder zum Kauf. Oder ein Brennstoffzellen-Speicher, der den ET7 bis zu 1.000 Kilometer weit laufen lassen kann. Er wird nicht aufgeladen, er wird ausgetauscht. In vier Minuten. Spezielle Boxen tauschen das Leergut gegen einen neuen Stromspeicher aus. In China sind bereits mehr als 1.000 solcher Boxen im Dienst. Hierzulande sind drei aktiv, vier weitere folgen bald.

Mehr Infos zu Kauf, Beratung und Service liefert diese Website: https://www.nio.com/de_DE

Fotos: NIO

Die technischen Daten laut Hersteller:

Motor: 2 E-Motoren

Systemleistung: 488 kW / 653 PS

Drehmoment: 850 Nm

Antrieb: Allrad

Maße:

Länge: 5.101 mm

Breite: 1.987 mm

Höhe: 1.505 mm

Radstand: 3.060 mm

Leergewicht: 2.400 kg

Akkus: 

Lithium-Ionen: 70 oder 100 kWh

Reichweite WLTP: 445 km oder 580 km

maximale Ladeleistung: 126 kW

Feststoff-Zelle: 150 kWh

Reichweite NEFZ: 1.000 km

Fahrleistungen/Verbrauch:

0 – 100 km/h: 3,8s

Top Speed: 200 km/h

Verbrauch kombiniert WLTP: 19,0 kWh

Preis in Deutschland: ab 90.900,00 Euro plus Akku Miete oder Kauf

Impressum

Alfa 4C

Exclusive-Life

Alfa Romeo4CSpider

Alfa 4C Spider

R4 Turbo

240 PS

1.742 ccm

350 Nm

257 km/h

0-100: 4,5 s

Alfa 4C Spider

Länge: 3.989 mm

Breite: 1.854 mm

Höhe: 1.183 mm

Radstand: 2.380 mm

Leergewicht: 1.010 kg

Alfa 4C Spider

Antrieb: Hinterräder: Getriebe: 6-Gang Automatik

Neupreis: ab

72.000,00 Euro

Alfa Romeo 4C Spider Italia – Inselgeflüster 

Auf Rügen liegen die Kurven meist recht unmotiviert auf dem Boden. Sie dösen, sie schlummern. Hier und da tuckert eine Familie mit Kind und Kegel im Wolfsburger Einheits-Wagen über sie hinweg. Und dann kommt ein Italiener. Blau, laut, schnell und voller Enthusiasmus. Und die Kurven wachen auf und freuen sich über die nette Abwechslung. 

Kaum biegt der silberne Kombi ab, tauch davor noch ein klitzekleiner Zweisitzer auf, den man eigentlich nur dann bemerkt, wenn man dringend aufs Klo muss und man leider feststellen muss, dass dieses Dings doch kein Baustellen-Örtchen ist. Egal, der Zweitürer macht sich an der nächsten Kreuzung auch aus dem Staub und der Alfa schaut hoch erfreut auf eine Aussicht, die man gerne näher inspizieren will. 

Alfa Romeo 4C Spider – Viel Spaß

Mitten auf der Ferieninsel Rügen hat die zuständige Strassenmeisterei ein paar Kilometer Asphalt liegen lassen. Anstelle von Warnschildern müsste eigentlich ein schicke Tafel mit den Worten „Viel Spaß“ am Rande stehen. Für einen 4C mit Dach im Kofferraum ist das eine Freude, der Mensch hinter dem Steuer freut sich mit und schaltet mal eben zwei Gänge nach unten. Der Vierzylinder krempelt die Ärmel hoch und die Sache nimmt ihren Lauf.

Nun steht er da. Leerlaufdrehzahl um 800 Touren. Drei Finger der rechten Hand am Abzug, der Gasfuß wird schwerer. Vorn und hinten nichts zu sehen. In rund vier Kilometern Entfernung ein Kirchturm, der eine Wolke kitzelt. Weiter hinten ein paar Fetzen Ostsee und auf dem Feld weiter links sammelt jemand etwas auf und wirft es dann in einen Hänger. Samstags liegen Männer auf Rügen entweder auf dem Sofa, am Strand oder sie kümmern sich um Dinge, die sie auf Feldern gepflanzt haben. Der Alfa steht noch immer.

Das Fallbeil in Form einer Goodyear-Sohle fällt hinab, das Gaspedal flüchtet sich in Richtung Bodenblech, gleichzeitig ziehen drei Finger das Paddel nach hinten und der Vierzylinder schickt reichlich Dynamik an die Hinterräder. Der Alfa steht nicht mehr, er rennt los, als hätte er am Kurveneingang eine Kiste Gold entdeckt. Er stürzt sich mit lautem und tiefen Gebrüll in die ersten Zentimeter der Biegung, das Getriebe hat inzwischen zweimal nach oben geschaltet, immer kurz vor dem Begrenzer. 

Der Gasfuß hebt sich langsam, während sich der Bremsfuß nicht viel schneller senkt, der Alfa hebt kaum merklich das Haupt, die Pirellis haben sich in den Asphalt verliebt und wollen ihn nicht mehr loslassen. Der Wagen verliert an Tempo aber nicht an Lust. Er brüllt noch immer, er rennt noch immer. In der Biegung freut man sich über die präzise Lenkung, die die Reifen auf den Zentimeter genau an den Fahrbahnrand führt, im Scheitel dann wieder die Füße. Der Gasfuß senkt sich schnell, der Bremsfuß schwebt frei über seinem Pedal und der 4C rennt aus der Kurve wie ein Fuchs, der den Hühnerstall so schnell wie möglich verlassen will. Kein Huhn auf der Strasse, dafür der nächste Stall in Sicht.

Diesmal ein etwas enger Stall. Recht kurz, gut einsehbar, mit einer langen Geraden als Fluchtweg. Immer noch diese Einsamkeit, die dem Alfa und seinem Benutzer so gut gefällt. Wieder der Anlauf, diesmal nur einen Gang nach oben geschaltet, dann den Bremspunkt etwas tiefer in die Kurve gelegt. Zu spät. Der Italiener schiebt ein wenig, Gas weg aber behutsam. Schwein gehabt, sonst Acker und Dreck am Wagen. Beschämt aus der Restkurve, langsam durch den Ort mit der Kitzel-Kirche. Dahinter der nächste Versuch, diesmal recht lang, anfangs offen und dann fies in ein Spalier aus Sträuchern laufend. Also verdeckt am Ende.

Wieder Anlauf nehmen, wieder im Dritten hinein, diesmal im Zweiten ab dem Scheitel hinaus zum ersten Ende, dann Lupfen, nach Gegenverkehr Ausschau halten, nichts zu sehen und Meldung an Gasfuß „Senken“, der Alfa hebt das Haupt ein wenig, die Lenkung arbeitet wie Karajan. Je schneller der Wagen, desto besser die Verbindung zwischen Rädern und Volant. Die Kurve neigt sich ein wenig nach innen, bis zum Ausgang sind es noch hundert Meter und der Wagen brüllt bei 5000 Touren im Zweiten. Noch mehr Gas, noch näher an die Grasnarbe und der Ausgang belohnt mit dem Gefühl, dass man diesmal vieles richtig gemacht hat. Kaum Verlust an Dynamik, kaum Unruhe, dafür die reine Lust am Ertasten der eigenen, fahrerischen Grenzen. Der Wagen kann sicher deutlich mehr.

Nach ein paar Dörfern, ein paar Feldhasen, die das blaue, laute Dings beobachtet haben und nach einigen weiteren Kurven neigt sich der Tag dem Ende. Dem 4C geht der Sprit aus, dem Fahrer die Konzentration und der Insel das Licht. Später wird der Alfa auf der Autobahn bei Tempo 220 ein paar Leute erschrecken, weil man diesen Italiener nicht für so schnell hält. Vor allem, weil das Verdeck hinter den beiden Sitzen steht und der Blaue deshalb für einen Spazierwagen gehalten wird. Das ist ein Fehler, den der Fahrer einer 500 PS-, 2400 Kilo-Limousine gerne macht. Mal abgesehen davon, dass man im 4C so nah am Fahrspaß sitzt, als wäre man ein elementarer Teil davon.

Wir müssen über ein paar Dinge reden. Fahrkomfort, Vernetzung, Unterhaltung, Verbrauch und Nutzwert allgemein. 

Der Fahrkomfort ist gigantisch, wenn man auf direkte Motoren und Auspuffgeräusche steht. Das Thema Dämmung spielt eigentlich eine untergeordnete Rolle, obwohl man die Verkehrsnachrichten hören kann, wenn man den Drehknopf am Radio ein wenig mehr dreht. Die Vernetzung ist überraschend gut, das Radio ist mit einer USB-Buchse versehen und Bluetooth kann es auch. Man kann also sein Smartphone mit dem Wagen verbinden und dann lustig durch die Gegend navigiert werden. Unterhaltsam ist der Wagen ganz allein, da braucht es eigentlich keine zusätzlichen Gadgets. 

Beim Verbrauch steht der Gasfuß im Mittelpunkt. Wie bei allen anderen Autos auch. Die 6,9 Liter pro 100 Kilometer haben wir nicht geschafft, vielleicht acht Liter, aber auf alle Fälle auch ein Dutzend, weil der 4C ein Verführer der obersten Kategorie ist. Genutzt hat uns der Alfa eigentlich immer. Auch wenn weiter hinten eine mittelgroße Reistasche rein gepasst hat und hinter den Sitzen, wenn das Dach da nicht steckte, war nur Platz für sehr schlanke Dinge. Und das auch nur, weil Fahrer und Beifahrerinn nicht länger als 1,8 Meter waren. 

Insgesamt war lag die Quote für echte Begeisterung bei guten 97 Prozent. Der Weg in den Parkplatz war hier und da ein wenig mühselig, aber das lag an den verweichlichten Muckies an den Armen des Fahrers. Ohne Servo lenkt es sich eben anders. Dafür durfte man sich eines mindestens kleinen Publikums sicher sein. Der 4C fällt auf. Aber wenn man drin sitzt, den Gasfuß senkt und dem Einerlei auf unseren Strassen begegnet, dann ist dieser Italiener so ziemlich der charmanteste und vor allem fahrfreudigste Kerl, den man sich wünschen kann.

Impressum

Corvette C8

Exclusive-Life

Chevrolet Corvette C8

Corvette Stingray Spider

V8

482 PS

6.162 ccm

613 Nm

296 km/h

0-100: 3,5 s

C8 Stingray

Preis in Deutschland

109.622,00 Euro

C8 Z06

V8

680 PS

5.463 ccm

623 NM

304 km/h

0-100:2,7s

C8 Z06

Preis in Deutschland

189.900,00 Euro

Chevrolet Corvette C8 Zweimal Glücksgefühle 

Blick aus dem Fenster, blau, himmelblau. Mitten in Hamburg steuert der Straßenverkehr auf seinen Höhepunkt zu. Mit der Z06 ins Getümmel und später dann noch die Stingray mit dem Knopf für´s Verdeck raus. Zweimal Spaß und zweimal Lust. 

Es will raus. Sofort und nachhaltig. Es ist die Z06, die Windhund-Variante der Corvette Stingray. Ein Wagen, dem man zwei Super vor den Sportwagen setzen sollte. Knapp 200 Kilo an Masse haben sie dem Zweisitzer mit dem fetten Flügel abtrainiert. Mehr Leichtbau, weniger schwere Technik. Der Motor einen Tick leichter, 5,4 statt 6,1 Liter Hubraum. Dafür mehr Leistung: 200 PS. Das sorgt dann für erfreuliche 306 km/h und 2,7 Sekunden bis hundert. Und noch was: Die Leistungsentfaltung haut dich um. Ab 4.500 Umdrehungen rennt die Lebensfreude in Form von Sound aus den Endrohren und der Wagen läuft in Richtung Lichtgeschwindigkeit. Nicht ganz so hastig wie ein 2.500-PS-Elektriker, aber es stimuliert die Sinne derart, man wähnt sich im siebten Sportwagen-Himmel. 

Dann, neben der Autobahn dann das Kurven-Spiel auf der Landstraße. 0 und 100 km/h, liegt die Lust an acht Zylindern ohne Turbo und mit einem Doppelkupplungstriebe, dass so sauber und schnell schaltet, als hätte jemand in Detroit ins Pflichtenheft der Entwickler die Worte „so präzise wie möglich“ geschrieben. Sie haben Wort gehalten. Gebremst wird vorn und hinten mit vier Kolben und die Reifen liefert Michelin. Pilot Sport. Und der Z06 rennt los, schreit brüllt, sitzt auf dem Asphalt wie jemand, den man mit Superkleber auf der Klobrille befestigt hat. Es erfordert schon verwegenste oder tollkühne Manöver, der Ami ist nicht aus der Ruhe zu bringen. Er rennt rein und wieder raus, redet nicht viel. Nur soviel: „Meine Grenze wirst Du so schnell nicht erfahren.“ So geht das Spiel weiter und weiter. Die Lenkung horcht au den Millimeter genau, die Bremsen so exakt wie ein Buchprüfer des Finanzamtes von Lüneburg und der Motor holt Luft und spuckt sie wieder aus. Er saugt und rennt Kilometer um Kilometer. Man könnte süchtig werden. Oder umsteigen. 

In den Stingray Konvertible. Das Dach als kleine Schale, einem Targa-Dach ähnlich. Per Knopfdruck tanzen ein paar Bauteile durch die Luft und verschwinden unter einer Blechhaube hinter den Sitzen. Dahinter ein V8 mit 6,2 Liter Hubraum und 482 Pferdestärken. Sie können die Corvette sehr knapp an die 300-km/h-Grenze treiben. Und sie können in aller Ruhe durch Innenstädte rollen. Fast leise. Die 200 Kilo, die sie der Z06 abgenommen haben, sitzen in der Stingray an allen Ecken und Kanten. Dem Komfort kommt das zugute. Keine leichten Mega-Schalen in denen man nicht zwangsläufig stundenlang sitzen will. Die Stingray bietet mehr Sitzkomfort, mehr Entspannung und trotzdem sitzt weiter hinten ein Sturm. An der Leine und nicht so beinhart gefedert. Es geht steil nach vorn, wenn man den schärfsten Fahrmodus wählt, aber eben nicht so dominant. Und der fette Flügel am Ende des Wagen fehlt im Spiegel. Er ist weg. 

Ein paar hundert Kilometer hat uns die Stingray mitgenommen. Es war unterhaltsam, weil man nach der Erfahrung im Z06 wissen will, ob es denn auch einen Tick komfortabler geht. Ja, es geht. Und trotzdem kann er rennen, Lust entfachen, Spaß verbreiten. Das Thema Sicherheit spielt eine Rolle. Hier in der EU. Abstandswarner, Spurhalte-Dings und sogar Fußgänger-Warnung. Die moderne Corvette kann Fiepen, Piepsen, Aufleuchten und sogar nerven. Wie es moderne Autos eben so tun. Und abstellen kann man die Warner auch. Der Maschine weiter hinten gefällt das, sie warnt nicht, sie tut das, was Corvette-Maschinen seit Generationen tun: sie läßt Augen strahlen. 

Fotos: Chevrolet

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Jaguar 00

Exclusive-Life

Jaguar 00

Jaguar 00 – No copy

Das Haus der Kunst, mitten München, eine Installation, wenig Licht, viel Blau. Mitten drin die Nummer 00. Und drum herum neugierige Medienvertreter plus Jaguar Europe und Marc Lee, den Markenchef von Jaguar Europa. Wir haben ihm ein paar Fragen gestellt und uns die Studie angesehen.

Mit Gepäck im Kopf den 00 umrunden. Sie wollen keine Kopien mehr bauen, sagt Marc Lee später. Der E-Type faszinierte, weckte Lust und Leidenschaft, setzte eine Duftmarke ab und die wirkte extrem lange. Zu lange. „Irgendwann war klar, dass es so nicht weitergehen kann“, meint der Markenchef. Die Nachfrage sank und sank. Ein paar Produkte seien anfangs sehr gut gelaufen. Der XF zum Beispiel. Andere hatten nie den Hype auslösen können, den ein Jaguar auslösen sollte. Der F-Type wurde falsch positioniert, als 911-Gegner. Der Porsche, selbst ein Auslaufmodel, schaute sich noch nicht mal um, fuhr weiter und grinste. Jaguar zuckte öffentlich mit den Schultern, nahm Coupé und Roadster aus dem Programm. Der neue XJ starb noch schneller, der elektrische SUV humpelte der Konkurrenz hinterher. Die gesamte Flotte eine Ansammlung, die man fast beliebig nennen durfte. Der Markt sprach nicht, er schwieg. Und dann? Der fette Strich.

Mark Lee erzählt vom Gründer William Lyons, der mit jedem seiner neuen Modelle eine neue Tür öffnete. XK, MKII, XJ und E-Type, sie alle einzigartig, alle auf ihre Art bewegend. Und typisch Jaguar. Sportlich, elegant und british. 

Da wolle man wieder hin. Keine Updates, keine Kopien, keine Wiederholung. Das klingt sehr ambitioniert, sehr positiv und auch sehr mutig. Mal eben die komplette Produktpalette aus dem Programm nehmen und gleichzeitig eine sehr provokante Studie vorzeigen. Der Handel, so Lee, sei derzeit mit dem Abverkauf der letzten Produkte beschäftigt, bis zum Start des ersten, neuen Models, sei Service angesagt. Wieviele Händler das Netzwerk verlassen, wollen wir wissen. Die meisten Händler bleiben dabei, einige seien auch mit Land Rover noch gut im Geschäft. 

Und der Neue? Ein Fahrzeug der Oberklasse. Ein Coupé, rein elektrisch, hohe Reichweite, reichlich Leistung. Im Innenraum sehen wir jede Menge Raum, kaum Bedienelemente, digitale, über einen Zentralmonitor gesteuerte Funktionen. Wieviel davon in die Serie einfliessen wird, entscheiden Controller, Behörden und auch die anvisierte Kundschaft. Das Serienprodukt soll im Herbst 2026 vorgestellt und in den Handel kommen. Spätestens dann werden die Leute bei Jaguar wissen, ob der 100-Prozent-Cut funktioniert hat. 

Fotos: Jaguar

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