Volvo EX30 Cross Country

Exclusive-Life

Volvo EX30Cross Country

Technik

Twin Engine Cross Country

Motoren: 2 E-Motoren

Leistung: 315 kW / 428 PS

Drehmoment: 543 Nm

Antrieb: Allrad

Verbrauch WLTP: ca 19 l/100 km

Reichweite: um 400 km

Top Speed: 180 km/h

0-100 km/h: 3,7 s

Maße/ Preis

Länge: 4.233 mm

Breite: 2.233 mm (mit Spiegel)

Höhe: 1.567 mm

Leergewicht: 1.983 kg

Akku: 69 kW/h

Ladeleistung max: 150 kW

Anhängerlast max: 1.600 kg

Neupreis ab: 57.290,00 Euro

Volvo EX30 Twin Motor Cross Country

Bei den SUV aus dem Hause Volvo geht die Reise bei der Zahl 30 los. Der kürzeste, der preiswerteste und für viele Kunden der beste. Weil?

Hamburg, im März 2026

Den ganz großen Wurf von Volvo hatten wir schon. Der 90er mit den beiden Maschinen und dem kompletten Paket an Technik, Sicherheit und Komfort. Und nun? Der 30. Auch zwei Maschinen, reichlich Technik und natürlich dem Volvo-Feeling aussen wie innen.

Bis hundert ist er der Sieger über alle Verwandten aus Torslanda. 3,6 Sekunden braucht der Performance Ultra, 3,7 Sekunden der Cross Country. Das sind Sportwagen-Werte. Das Zehntel mehr an Zeit genehmigt sich der Cross Country, weil er ein paar Millimeter höher gelegt wurde, damit die Bezeichnung Cross Country auch einen Sinn ergibt. Da sind dann noch ein paar Offroad-Dinge, die man braucht, wenn sich sich Papa mal wieder verfranzt hat und mitten im Nichts rumirrt bis wieder fester Boden unter den Rädern spürbar wird. Also: Schutz vorn und hinten vorm Bodenkontakt und breitere Radhäuser. Wie die den Wagen im Gelände besser voran bringen sollen, wissen wir auf Anhieb nicht. Es sieht jedenfalls einen Tick rustikaler aus. 

Der 4,2 Meter kurze SUV ist allerdings kein potenzieller Dienstwagen für den Oberförster, er ist eher der Familienwagen in dem Mama vernünftig und ergebnisorientiert unterwegs ist und Papa darf dann und wann mal seinen Gasfuß senken, Spaß haben und die Kids hinten drin zum jaulen bringen, weil er mal wieder nen Benziner locker, flockig stehen liess. Der EX30 CC ist also ein Allrounder im rationalen und auch emotionalen Sinne. 

Nach zwei Wochen im blitzschnellen EX30 CC (CC steht nicht für Corps Consulair, sondern für Cross Country) können wir bestätigen, dass dieser SUV lieber in der Stadt oder auf Landstraßen unterwegs ist. Die Autobahn ist nicht unbedingt sein Revier. Das hängt einerseits mit dem Reichweite und Geschwindigkeit zusammen und mit dem leicht höher gelegten Wagen und damit dem Fahrkomfort. Der knapp 70 kW/h-Stromspeicher reicht in der Stadt bei regelmäßiger Rekuperation um 400 Kilometer. Auf der Autobahn bei Tempo 120 nahezu ohne Rekuperation dürfte der Wert deutlich sinken. Wer also von Hamburg nach Köln fährt, muss mit zwei bis drei Ladepausen rechnen. Wir haben genau das erlebt. Und nicht jede Säule lieferte 150 kW. Es dauert also. 

In der Stadt hingegen ist der kleinste Elektriker von Volvo ein feiner Wagen, mit reichlich Sicherheitstechnik, dem Volvo-typischen Flair an Bord und diesem nordisch-robusten Touch, der diesen Oberklasse-Midsize-SUV zum Liebling der: „ist ein exklusiver Wagen, muss aber nicht jeder wissen“ Fraktion. Wir haben ihn genossen. 

Fotos: Volvo

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Volvo Ex90 Performance

Exclusive-Life

Volvo EX90

Technik

Twin Engine Performance

Motoren: 2 E-Motoren

Leistung: 500 kW / 680 PS

Drehmoment: 870 Nm

Antrieb: Allrad

Verbrauch WLTP: ca 20 l/100 km

Reichweite: um 700 km

Top Speed: 180 km/h

0-100 km/h: 4,2 s

Maße/ Preis

Länge: 5.037 mm

Breite: 1.964 mm

Höhe: 1.744 mm

Leergewicht: 2.811 kg

Akku: 104 kW/h

Ladeleistung max: 350 kW

Anhängerlast max: 2.200 kg

Neupreis ab: 106.000,00 Euro

Volvo EX90 Twin Motor Performance

Die ganz große Nummer aus Schweden. 680 Pferde verteilt auf alle vier Räder, in knapp vier Sekündchen auf 100 km/h und der schwedische Riese kann 700 Kilometer weit laufen. Wenn der Gasfuß mitspielt.

Hamburg, im März 2026

Vor der Tür steht der leicht über fünf Meter lange Nordländer. Die stärkste Form der rein elektrisch angetriebenen SUV-Variante von Volvo. Als Botschafter einer Gattung, die: stark, schnell, komfortabel und sehr sicher ist. In zwei Wochen kreuz und quer durch die Republik, mal sehr leise und kommod, dann und wann rasend schnell bis an die festgezurrte Grenze von 180 km/h und natürlich auch in aller Erhabenheit auf Landstraßen mit dem für Volvo so typischen Flair.

Na klar, da Draussen laufen ein paar Dickschiffe durch die Gegend. Briten oder Italiener. Manche erhaben wie rollende Jagdschlösser oder aggressiv wie Nashörner auf Koks. Und dann ist da der EX90 mit zwei Motoren und dem Zusatz Performance, den es im Grunde nicht braucht. Weil der Schwede mit seinem Drehmoment-Berg so derbe nach vorn rennen kann, wie ein Radprofi auf den letzten Metern vor dem Ziel. Bei 180 km/h hat der große Nordländer seinen Zenit erreicht, Volvo will es so. Alle Produkte dürfen maximal 180 km/h schnell sein. Tempolimit per Vorstandsbeschluss. Das mag einige Menschen zu den oben genannten Alternativen treiben, oder man greift zu älteren Modellen, die zumindest 250 Sachen schnell sein können. Wer´s braucht. 

Wer trotz des Limits den EX90 mit Extra-Power kauft, wird vermutlich andere Talente an dem gut fünf Meter langen SUV schätzen. Die Liste ist lang und beim EX90 noch länger. Wie bei allen Volvos spielt die Ästhetik Aussen wie Innen eine starke Rolle. Zurückhaltend sagen manche, nordisch klar andere. Wie auch immer, uns gefällt die spür- und sichtbare Qualität des Wagens. Nähte, Materialien, Ordnung, durchdachte Details, klare Bedienung, praktische Lade- und Staumöglichkeiten. Dies alles ist Tradition bei Volvo, gelernt und verbessert über die Jahrzehnte. Beim EX90 sind lange Strecken mit Gepäck so normal wie eine Sauna im schwedischen Ferienhaus. Das Thema Sicherheit wird zwar immer wieder per TV-Spot gepriesen, es ist aber so selbstverständlich wie das Thema Sportlichkeit bei einem Zweisitzer aus Maranello. 

Beschleunigung? Logisch, wie blöd. Der 2,7-Tonner rennt los und man sollte vorab lose Gegenstände verstauen. 4,2 Sekunden sind kurz, sehr kurz. Zuschauer am Straßenrand könnten vermuten, dass da ein getunter Versuchwagen in den Eskalationsmodus versetzt wurde. Am Steuer ist Konzentration angesagt und die Kids weiter hinten werden jubeln und später Videos in der Schule zeigen. Papa und Vollgas. Wer die Kleinen regelmäßig mit den 680 PS bespasst, sollte die Reichweite bei der Reiseplanung anpassen. Die wird offiziell mit mindestens 521 Kilometer angegeben. Schwere Gasfüße vermasseln diesen Wert allerdings.

Ein Fazit:

Der stärkste aller EX90 ist ein Luxusgut. Stark, schnell und dabei eher unscheinbar. Ein typischer Volvo auf Speed. Der Preis von mehr als 100.000,00 Euro scheint hoch, ist aber nicht nur berechtigt sondern auch am Markt akzeptiert. 

Fotos: Volvo

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BMW 328 Roadster

Exclusive-Life

BMW 328 Roadster

Technik

Motoren: 6 Zylinder Reihe

Leistung: 80 PS

Antrieb: Hinterräder

Getriebe: 4-Gang manuell

Top Speed: 150 km/h

Maße/ Preis

Länge: 3.900 mm

Breite: 1.550 mm

Höhe: 1.400 mm

Radstand: 2.400 mm

Leergewicht: 830 kg

gebaut: 1937 bis 1939

gebaut: 464 Stück

Marktpreis 2025: um 1.000.000.,00 Euro

Neupreis 1937: 7.400 RM

BMW 328 Roadster: Der blaue Bergsteiger

Der Aufstieg in Richtung Gipfel ist ein Vergnügen, eine Ausfahrt in einer Ikone. Der 328 Roadster von BMW, Baujahr 1938, war einst König der Bergrennen. Ein Gipfelstürmer seiner Zeit. Heute ist der kleine Zweisitzer fast achtzig und er hat nichts von seiner Faszination verloren. 

An diesem BMW ist alles irgendwie einfach. Der Roadster hat 80 Jahre auf der Karosserie und sein Motor läuft, als wäre er ein Teenager. Die sechs Zylinder arbeiten nicht, sie swingen. Das Getriebe sortiert die vier Gänge wie der beste Buchhalter der Welt, die Scheibenwischerchen tanzen von links nach rechts, das Dach ist nicht da, Seitenscheiben auch nicht, Schlüssel sind überflüssig und das Lenkrad ist vollkommen frei von irgendwelchen Knöpfen oder Schaltern. Reinsetzen, anlassen, Gang rein, Gas geben, fertig.

Die kleinen Türen ist nur von Innen zu öffnen. Dann folgt das rechte Bein, mit dem rechten Fuß auf dem Bodenblech abstützen, den Hintern schnell auf den schmalen Sitz verfrachten und dann das linke Bein hinterher. Man sitzt und schliesst die Tür. Die Lederschlaufe muss noch über den verchromten Stift, der 328 Roadster ist mit sogenannten Selbstmördertüren ausgestattet, sie sind direkt neben dem hinteren Radlauf angeschlagen, gehen also nach hinten auf und das kann im schlimmsten Fall unangenehmen werden. Deshalb die Schlaufe als zusätzliche Sicherung. 

Der 328 ist ein kleiner Wagen, 3,90 Meter misst der Bayer, in der Breite passt er durch die engsten Gassen, gerade mal 1,55 Meter wurden gemessen. Zum Vergleich, der aktuelle 7er BMW ist einen halben Meter breiter. Dafür wiegt der 328 zarte 830 Kilo und die werden von den knapp 85 PS recht zackig bewegt. Dazu die präzise Lenkung und heraus kam ein Sportwagen, der an Wendigkeit und Fahrleistung vor allem am Berg kaum bezwungen werden konnte. Genau das war das Rezept für die eindrucksvolle Karriere dieses BMW, der in seiner Hubraumklasse zahlreiche Rennen gewann.

Der BMW 328 Roadster strahlt mit den Gipfeln um die Wette

4.500 Umdrehungen kann man dem Motor noch zumuten, 130 km/h sind auf einer ebenen Gerade noch drin. Aber der Spaß beginnt beim Anstieg. Das Montafon und seine Hochalpenstraße sind das Paradies, die Kehren und Aussichten auf die Gipfel und das Tal die Offenbarung für die nächste Tage. Die Silvretta Classic, eine Oldtimer Rallye, das perfekte Motiv. Alles um uns herum strahlt, freut sich, winkt uns zu, begrüßt und verabschiedet uns. Der kleine, blaue BMW in seinem Element, ein Fisch im Wasser der Berge. In den nächsten drei Tagen verwachsen die Hände mit dem schlanken, großen Lenkrad, der Kupplungsfuß ist der beste Freund des Motors, die vier Gänge werden zur Gang, wobei vor allem in den Bergen nur die ersten drei Schaltstufen wirklich ins Arbeiten kommen. Der Motor mit seinen sechs Zylindern arbeitet, schnurrt, leistet und das mit einer Ruhe und Präzision, die man sich bei einigen modernen Autos wünscht. Es ist eine Freude.

Den größten Spaß bringen die engen Kehren bergauf. Zuerst die Gerade für den Anlauf, dann herunter in den Zweiten schalten, Zwischengas nicht vergessen, dann ein wenig abbremsen und mit Schwung in die Kurve, in der Mitte dann Gas geben, den Motor bis auf 4,500 Touren bringen und wieder hoch in den Dritten, bis zur nächsten Kurve. So geht das eine gute halbe Stunde, der Motor geniesst den sportlichen Ausritt, die Lenkung und Fahrwerk arbeiten wie am ersten Tag. Der knackige Zweisitzer ist in seinem Element und er reisst die Besatzung mit. Bergab werden dann die Ohren gespitzt, die Trommelbremsen arbeiten bis ans Limit, sobald sie quietschen, ist Vorsicht angesagt. Dann übernimmt der Motor die Reduktion der Geschwindigkeit. Motorbremse, was bedeutet, dass man den Wagen in einem niedrigen Gang laufen läßt und die Temperatur im Auge behält. Im schlimmsten Fall ist eine Pause am Straßenrand angesagt. Wie gesagt, er ist fast 80 und er besteigt noch immer mit großer Leidenschaft Berggipfel.

Fotos: BMW

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