Volvo EX30 Cross Country

Exclusive-Life

Volvo EX30Cross Country

Technik

Twin Engine Cross Country

Motoren: 2 E-Motoren

Leistung: 315 kW / 428 PS

Drehmoment: 543 Nm

Antrieb: Allrad

Verbrauch WLTP: ca 19 l/100 km

Reichweite: um 400 km

Top Speed: 180 km/h

0-100 km/h: 3,7 s

Maße/ Preis

Länge: 4.233 mm

Breite: 2.233 mm (mit Spiegel)

Höhe: 1.567 mm

Leergewicht: 1.983 kg

Akku: 69 kW/h

Ladeleistung max: 150 kW

Anhängerlast max: 1.600 kg

Neupreis ab: 57.290,00 Euro

Volvo EX30 Twin Motor Cross Country

Bei den SUV aus dem Hause Volvo geht die Reise bei der Zahl 30 los. Der kürzeste, der preiswerteste und für viele Kunden der beste. Weil?

Hamburg, im März 2026

Den ganz großen Wurf von Volvo hatten wir schon. Der 90er mit den beiden Maschinen und dem kompletten Paket an Technik, Sicherheit und Komfort. Und nun? Der 30. Auch zwei Maschinen, reichlich Technik und natürlich dem Volvo-Feeling aussen wie innen.

Bis hundert ist er der Sieger über alle Verwandten aus Torslanda. 3,6 Sekunden braucht der Performance Ultra, 3,7 Sekunden der Cross Country. Das sind Sportwagen-Werte. Das Zehntel mehr an Zeit genehmigt sich der Cross Country, weil er ein paar Millimeter höher gelegt wurde, damit die Bezeichnung Cross Country auch einen Sinn ergibt. Da sind dann noch ein paar Offroad-Dinge, die man braucht, wenn sich sich Papa mal wieder verfranzt hat und mitten im Nichts rumirrt bis wieder fester Boden unter den Rädern spürbar wird. Also: Schutz vorn und hinten vorm Bodenkontakt und breitere Radhäuser. Wie die den Wagen im Gelände besser voran bringen sollen, wissen wir auf Anhieb nicht. Es sieht jedenfalls einen Tick rustikaler aus. 

Der 4,2 Meter kurze SUV ist allerdings kein potenzieller Dienstwagen für den Oberförster, er ist eher der Familienwagen in dem Mama vernünftig und ergebnisorientiert unterwegs ist und Papa darf dann und wann mal seinen Gasfuß senken, Spaß haben und die Kids hinten drin zum jaulen bringen, weil er mal wieder nen Benziner locker, flockig stehen liess. Der EX30 CC ist also ein Allrounder im rationalen und auch emotionalen Sinne. 

Nach zwei Wochen im blitzschnellen EX30 CC (CC steht nicht für Corps Consulair, sondern für Cross Country) können wir bestätigen, dass dieser SUV lieber in der Stadt oder auf Landstraßen unterwegs ist. Die Autobahn ist nicht unbedingt sein Revier. Das hängt einerseits mit dem Reichweite und Geschwindigkeit zusammen und mit dem leicht höher gelegten Wagen und damit dem Fahrkomfort. Der knapp 70 kW/h-Stromspeicher reicht in der Stadt bei regelmäßiger Rekuperation um 400 Kilometer. Auf der Autobahn bei Tempo 120 nahezu ohne Rekuperation dürfte der Wert deutlich sinken. Wer also von Hamburg nach Köln fährt, muss mit zwei bis drei Ladepausen rechnen. Wir haben genau das erlebt. Und nicht jede Säule lieferte 150 kW. Es dauert also. 

In der Stadt hingegen ist der kleinste Elektriker von Volvo ein feiner Wagen, mit reichlich Sicherheitstechnik, dem Volvo-typischen Flair an Bord und diesem nordisch-robusten Touch, der diesen Oberklasse-Midsize-SUV zum Liebling der: „ist ein exklusiver Wagen, muss aber nicht jeder wissen“ Fraktion. Wir haben ihn genossen. 

Fotos: Volvo

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Volvo Ex90 Performance

Exclusive-Life

Volvo EX90

Technik

Twin Engine Performance

Motoren: 2 E-Motoren

Leistung: 500 kW / 680 PS

Drehmoment: 870 Nm

Antrieb: Allrad

Verbrauch WLTP: ca 20 l/100 km

Reichweite: um 700 km

Top Speed: 180 km/h

0-100 km/h: 4,2 s

Maße/ Preis

Länge: 5.037 mm

Breite: 1.964 mm

Höhe: 1.744 mm

Leergewicht: 2.811 kg

Akku: 104 kW/h

Ladeleistung max: 350 kW

Anhängerlast max: 2.200 kg

Neupreis ab: 106.000,00 Euro

Volvo EX90 Twin Motor Performance

Die ganz große Nummer aus Schweden. 680 Pferde verteilt auf alle vier Räder, in knapp vier Sekündchen auf 100 km/h und der schwedische Riese kann 700 Kilometer weit laufen. Wenn der Gasfuß mitspielt.

Hamburg, im März 2026

Vor der Tür steht der leicht über fünf Meter lange Nordländer. Die stärkste Form der rein elektrisch angetriebenen SUV-Variante von Volvo. Als Botschafter einer Gattung, die: stark, schnell, komfortabel und sehr sicher ist. In zwei Wochen kreuz und quer durch die Republik, mal sehr leise und kommod, dann und wann rasend schnell bis an die festgezurrte Grenze von 180 km/h und natürlich auch in aller Erhabenheit auf Landstraßen mit dem für Volvo so typischen Flair.

Na klar, da Draussen laufen ein paar Dickschiffe durch die Gegend. Briten oder Italiener. Manche erhaben wie rollende Jagdschlösser oder aggressiv wie Nashörner auf Koks. Und dann ist da der EX90 mit zwei Motoren und dem Zusatz Performance, den es im Grunde nicht braucht. Weil der Schwede mit seinem Drehmoment-Berg so derbe nach vorn rennen kann, wie ein Radprofi auf den letzten Metern vor dem Ziel. Bei 180 km/h hat der große Nordländer seinen Zenit erreicht, Volvo will es so. Alle Produkte dürfen maximal 180 km/h schnell sein. Tempolimit per Vorstandsbeschluss. Das mag einige Menschen zu den oben genannten Alternativen treiben, oder man greift zu älteren Modellen, die zumindest 250 Sachen schnell sein können. Wer´s braucht. 

Wer trotz des Limits den EX90 mit Extra-Power kauft, wird vermutlich andere Talente an dem gut fünf Meter langen SUV schätzen. Die Liste ist lang und beim EX90 noch länger. Wie bei allen Volvos spielt die Ästhetik Aussen wie Innen eine starke Rolle. Zurückhaltend sagen manche, nordisch klar andere. Wie auch immer, uns gefällt die spür- und sichtbare Qualität des Wagens. Nähte, Materialien, Ordnung, durchdachte Details, klare Bedienung, praktische Lade- und Staumöglichkeiten. Dies alles ist Tradition bei Volvo, gelernt und verbessert über die Jahrzehnte. Beim EX90 sind lange Strecken mit Gepäck so normal wie eine Sauna im schwedischen Ferienhaus. Das Thema Sicherheit wird zwar immer wieder per TV-Spot gepriesen, es ist aber so selbstverständlich wie das Thema Sportlichkeit bei einem Zweisitzer aus Maranello. 

Beschleunigung? Logisch, wie blöd. Der 2,7-Tonner rennt los und man sollte vorab lose Gegenstände verstauen. 4,2 Sekunden sind kurz, sehr kurz. Zuschauer am Straßenrand könnten vermuten, dass da ein getunter Versuchwagen in den Eskalationsmodus versetzt wurde. Am Steuer ist Konzentration angesagt und die Kids weiter hinten werden jubeln und später Videos in der Schule zeigen. Papa und Vollgas. Wer die Kleinen regelmäßig mit den 680 PS bespasst, sollte die Reichweite bei der Reiseplanung anpassen. Die wird offiziell mit mindestens 521 Kilometer angegeben. Schwere Gasfüße vermasseln diesen Wert allerdings.

Ein Fazit:

Der stärkste aller EX90 ist ein Luxusgut. Stark, schnell und dabei eher unscheinbar. Ein typischer Volvo auf Speed. Der Preis von mehr als 100.000,00 Euro scheint hoch, ist aber nicht nur berechtigt sondern auch am Markt akzeptiert. 

Fotos: Volvo

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Ferrari 849 Testarossa

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Ferrari 849 Testarossa

Ferrari 849 Testarossa

Allrad – Hybrid – Hyper

Retro? Irgendwie schon. Der Name, die Linien, der Anspruch. Und trotzdem fehlt da was. Vermutlich die Ära. Hypercars mit mehr als eintausend Pferden sind hipp. Und sonst?

Hamburg, im September 2025

Einen Preis haben wir nicht. Irgendwas ab 600.000 Euro, je nach Variante. Geschlossen oder offen als Spider. Schätzen wir. Und die Orderbücher dürften so voll sein, wie die Vorbestellungen bei Massimo Bottura in Modena.

Wie er läuft, sich anfühlt oder auf der Straße wirkt, können wir nicht aufschreiben. Er ist halt nagelneu. Wir können ihn bei den technischen Werten mal mit dem SF90 Stradale vergleichen, der ja der erste Hybrid aus Maranello war. Den 296 GTB haben wir bewegt und er hat uns begeistert.

Fotos: Ferrari

Technische Daten laut Hersteller:

Motor: V8 + 3 E-Motoren

Hubraum V8: 3.990 ccm

Drehmoment V8: 842 Nm

Leistung V8: 830 PS

Systemleistung: 1.050 PS

Getriebe: 8-Gang DKG F1

Akku: 7,45 kWh

elektrische Reichweite: 25 km

Maße:

Länge: 4.718 mm

Breite: 2.304 mm

Höhe: 1.225 mm

Radstand: 2.650 mm

Trockengewicht: 1.570 kg

Tank: 68 l

0 – 100 km/h: 2,3 s

0-200 km/h: 6,35 s

100 – 0 km/h: 28,5 m

Top Speed: über 330 km/h

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Polestar 5

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Polestar 5

Polestar 5

Mehr Power – mehr Range

Natürlich ist die 5 ab sofort die Nummer 1. Die 1, einst Anfang der Polestar-Story ist Legende. 6 und 7 warten schon. Und die Reise geht weiter.  

München, im September 2025

Nein, wir sind nicht in München. Auto-Messen waren noch nie unser Ding. Abgesehen vom Genfer Salon, den es nicht mehr gibt. Und München. Eine Show der Rettung dieser Tage. BMW, Mercedes-Benz und Volkswagen lüften die Tücher und zeigen ihre Superhelden. BMW mit Captain Germany, Mercedes gibt den eisernen Stern und VW bedient die kleinen Leute, vielleicht mit Polo, weil so bodenständig. Egal

wie, die Medien hierzulande sind angetan. Ob´s die Kundschaft auch sein wird?

Aus Schweden erreichen uns ein paar Fotos plus technische Informationen. Superlative, Höchstwerte. Leistung, Speed, Ladetempo und Preis. Bei knapp 120.000 Euro geht die Reise los. Zum Vergleich: Für 120.000,00 Euro kann man den Porsche Taycan Black Edition kaufen. Der liefert 426 PS, schafft maximal 668 Kilometer Reichweite und braucht 4,8 Sekunden bis Temp0 100. Bei 230 km/h endet die Beschleunigung.

Fotos: Polestar

technische Daten und Preis laut Hersteller:

Dual Motor / Performance

Leistung: 550 kW (748 hp / 737 bhp) 650 kW (884 hp / 871 bhp)

Drehmoment: 812 Nm / 1,015 Nm

0 – 100 km/h: 3.9 s/ 3.2 s

Top Speed: 250 km/h / 250 km/h

Reichweite WLTP: 670 km / 565 km

Batteries 112 kWh / 112 kWh

max. Ladeleistung: bis 350 kW / bis 350 kW

Preis in Deutschland: 119,900 Euro / 142,900 Euro

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Jaguar I-Pace

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Jaguar I-Pace

Fahrbericht Jaguar I-Pace

Volles Rohr aus dem Stand

Beschleunigung, Reichweite, Ladespeed und der freundliche Gruß an den Tankwart. Jaguar hat den I-Pace gleich neben dem Nürburgring auf die Strasse gestellt und wir haben den Knopf gedrückt. Nur so zum Spaß und weil E-Autos halt immer spannend sind.  

Nürburg, anno 2018

Das absolut wichtigste zuerst: Ja, der I-Pace rennt aus dem Stand als hätte er einen Gepard im Genick. So, wie das ein E-Motor halt macht, er dreht volle Möhre aus dem Stand. Der Kaffee im Becher schwappt über den Rand, die Kopfstützen leisten Schwerstarbeit, wenn man nicht vorbereitet ist. Und dann ist da diese vertraute Stille, die nur durch die Verbindung von Reifen und Strassenbelag gestört wird, plus Verbrennerautos nebenan, die singen sich immer in den Vordergrund. 

Vorher ein kurzes Gespräch mit dem Entwickler des I-Pace, Dr. Wolfgang Ziebart. der uns erzählt, dass Jaguar die Tesla-Kundschaft ins Visier genommen hat und dass ein Projekt wie der I-Pace weit mehr als nur Entwicklungsarbeit war. Immerhin ging es auch um die Entwicklung neuer Akku-Kühlung und der Frage, wie man den Stromtank recht schnell wieder mit Leben füllt. 480 Kilometer Reichweite seien kein Pappenstiel, aber der Mensch wolle halt immer mehr, immer weiter und auch immer schneller. Das Thema Infrastruktur sei wichtig, dann gebe es ja noch die Tradition und davon hat Jaguar reichlich.

Ganz nah an der Döttinger Höhe, dort wo Rennwagen mal eben 300 km/h laufen und die Fahrer darin Augen und Muskeln entspannen. Die Elektro-Jaguar-Flotte steht Spalier. In Photon-Red, also gespannt und bereit. Ein erster Blick bleibt an der Fronthaube hängen. Eine Lüftungsöffnung fällt auf, die Überhänge, mangels fehlender Verbrenner-Technik vorn sind deutlich kürzer als bei anderen Produkten von Jaguar und hinten kann man von Überhang kaum sprechen. Der Radstand von knapp drei Metern fällt auch auf, 2.990 mm bei einer Gesamtlänge von 4.682 mm. Der jüngste und vermutlich derzeit interessanteste Jaguar glänzt grundsätzlich mit einer feinen Mischung aus sportlicher und ,typisch für Jaguar, eleganten Linienführung. Das Heck gefällt vor allem dank der beiden sehr schlanken Rückleuchten, dazwischen glänzt die springende Großkatze. Ganz oben freuen sich die Wolken, sie haben nahezu freie Sicht auf das Interieur des I-Pace. Die Idee des Panorama-Daches steht dem Flüster-Briten sehr gut, auch wenn das Extra 1.280,00 Euro extra kostet. 

Innen gibt es ausreichend Raum, alles ist modern, vieles digital. Die Sitze sind bequem und bieten vorn reichlich Seitenhalt. Die Bedienung ist gewohnt simpel und selbsterklärend. Wir spielen ein wenig im Konfigurator auf der Jaguar-Website. Für 2.300,00 Euro bestellen wir das Fahrassistenz-Paket 2, darin enthalten: 

Notfall-Bremsassistent für hohe Geschwindigkeiten

  • Surround-Kamerasystem
  • Adaptive Geschwindigkeitsregelung (Adaptive Cruise Control, ACC) mit Lenkassistent
  • Toter-Winkel-Spurassistent inkl. Annäherungssensor

Aus Erfahrung empfehlen wir noch das HeadUp-Display für 600,00 Euro und wer eine Smartwatch und/oder ein Smartphone sein eigen nennt, kann den I-Pace aus der Ferne beobachten, zum Beispiel, wenn er gerade Strom trinkt und ab wann der Durst gelöscht ist. 

Fahrbericht Jaguar I-Pace – Die Eifeldörfer freuen sich

Knöpfchen drücken, die Anzeigen leuchten auf. Die gesamte Bordelektronik, also die Monitore erwachen, der E-Jag ist bereit, der Kaffee im Becher auch. Der Stromfuß senkt sich weit nach unten und der Brite rennt los. Der Rest steht weiter oben. Wir rollen durch die Eifel, mit 100. Kein Mucks dringt ins Ohr, die Pirellis rollen sauber ab und werden später bei hurtiger Kurvenfahrt die eh schon sehr gute Strassenlage dank des niedrigen Schwerpunkts und des Allradantriebs unterstützen. Der E-SUV fährt sich auch in schnellen Kurven-Passagen sehr neutral und sehr stabil. Die Rundumsicht ist exzellent, auch weil man im grossen Bildschirm den Wagen beim Rangieren komplett beobachten kann. Im Gelände kennt sich der Brite aus, die Verwandtschaft von Land Rover hat ihre Kompetenz eingebracht und wer jetzt einen I-Pace bestellt und denkt, dass der Wagen nächste Woche vor der Tür steht, wird enttäuscht. Sieben Monate Wartezeit sind realistisch. 

Hamburg, im September 2025

Jaguar räumt auf. Alles muss raus. Keine Geschäftsaufgabe, nur Aufräumen. Der i-Pace ist Geschichte, der Rest auch. Neue Produkte werden kommen. Limousinen, SUVs, Sportler und was auch immer. Wir bleiben neugierig. Und wir hoffen inständig, dass die Briten und ihre indischen Partner diesmal nicht nur begehrenswerte Autos bauen, Autos, nach denen man sich umdreht. Nein, wir erwarten auch, dass sie bei der Namensfindung ein wenig kreativer zu Werke gehen. I-Pace, E-Pace. Bitte nicht nochmal.

Fotos: Jaguar

Die technischen Daten (laut Hersteller)

Motoren: 2 Synchron-E-Motoren

Systemleistung: 294 kW / 400 PS

Drehmoment: 348 Nm (696 Nm System)

Antrieb: Allrad

Getriebe: feststehende Übersetzung

Akku: 90 kWh

Maße:

Länge: 4.682 mm

Breite inkl. Spiegel: 2.011 mm

Höhe: 1.565 mm

Radstand: 2.990 mm

Leergewicht: 2.208 kg

Laderaum max: 1.453 l

Fahrleistungen:

0-100 km/h: 4,8 s

Top Speed: 208 km/h abgeregelt

maximale Reichweite (WLTP): 480 km

Verbrauch auf 100 km (nach WLTP) kombiniert: 21,2 kWh

Ladedauer: AC 7,2 kW voll: 13 h

Ladedauer: DC bis 80 % (CCS): 40 min 

Preis in Deutschland: ab 77.850,00 Euro

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BMW 328 Roadster

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BMW 328 Roadster

Technik

Motoren: 6 Zylinder Reihe

Leistung: 80 PS

Antrieb: Hinterräder

Getriebe: 4-Gang manuell

Top Speed: 150 km/h

Maße/ Preis

Länge: 3.900 mm

Breite: 1.550 mm

Höhe: 1.400 mm

Radstand: 2.400 mm

Leergewicht: 830 kg

gebaut: 1937 bis 1939

gebaut: 464 Stück

Marktpreis 2025: um 1.000.000.,00 Euro

Neupreis 1937: 7.400 RM

BMW 328 Roadster: Der blaue Bergsteiger

Der Aufstieg in Richtung Gipfel ist ein Vergnügen, eine Ausfahrt in einer Ikone. Der 328 Roadster von BMW, Baujahr 1938, war einst König der Bergrennen. Ein Gipfelstürmer seiner Zeit. Heute ist der kleine Zweisitzer fast achtzig und er hat nichts von seiner Faszination verloren. 

An diesem BMW ist alles irgendwie einfach. Der Roadster hat 80 Jahre auf der Karosserie und sein Motor läuft, als wäre er ein Teenager. Die sechs Zylinder arbeiten nicht, sie swingen. Das Getriebe sortiert die vier Gänge wie der beste Buchhalter der Welt, die Scheibenwischerchen tanzen von links nach rechts, das Dach ist nicht da, Seitenscheiben auch nicht, Schlüssel sind überflüssig und das Lenkrad ist vollkommen frei von irgendwelchen Knöpfen oder Schaltern. Reinsetzen, anlassen, Gang rein, Gas geben, fertig.

Die kleinen Türen ist nur von Innen zu öffnen. Dann folgt das rechte Bein, mit dem rechten Fuß auf dem Bodenblech abstützen, den Hintern schnell auf den schmalen Sitz verfrachten und dann das linke Bein hinterher. Man sitzt und schliesst die Tür. Die Lederschlaufe muss noch über den verchromten Stift, der 328 Roadster ist mit sogenannten Selbstmördertüren ausgestattet, sie sind direkt neben dem hinteren Radlauf angeschlagen, gehen also nach hinten auf und das kann im schlimmsten Fall unangenehmen werden. Deshalb die Schlaufe als zusätzliche Sicherung. 

Der 328 ist ein kleiner Wagen, 3,90 Meter misst der Bayer, in der Breite passt er durch die engsten Gassen, gerade mal 1,55 Meter wurden gemessen. Zum Vergleich, der aktuelle 7er BMW ist einen halben Meter breiter. Dafür wiegt der 328 zarte 830 Kilo und die werden von den knapp 85 PS recht zackig bewegt. Dazu die präzise Lenkung und heraus kam ein Sportwagen, der an Wendigkeit und Fahrleistung vor allem am Berg kaum bezwungen werden konnte. Genau das war das Rezept für die eindrucksvolle Karriere dieses BMW, der in seiner Hubraumklasse zahlreiche Rennen gewann.

Der BMW 328 Roadster strahlt mit den Gipfeln um die Wette

4.500 Umdrehungen kann man dem Motor noch zumuten, 130 km/h sind auf einer ebenen Gerade noch drin. Aber der Spaß beginnt beim Anstieg. Das Montafon und seine Hochalpenstraße sind das Paradies, die Kehren und Aussichten auf die Gipfel und das Tal die Offenbarung für die nächste Tage. Die Silvretta Classic, eine Oldtimer Rallye, das perfekte Motiv. Alles um uns herum strahlt, freut sich, winkt uns zu, begrüßt und verabschiedet uns. Der kleine, blaue BMW in seinem Element, ein Fisch im Wasser der Berge. In den nächsten drei Tagen verwachsen die Hände mit dem schlanken, großen Lenkrad, der Kupplungsfuß ist der beste Freund des Motors, die vier Gänge werden zur Gang, wobei vor allem in den Bergen nur die ersten drei Schaltstufen wirklich ins Arbeiten kommen. Der Motor mit seinen sechs Zylindern arbeitet, schnurrt, leistet und das mit einer Ruhe und Präzision, die man sich bei einigen modernen Autos wünscht. Es ist eine Freude.

Den größten Spaß bringen die engen Kehren bergauf. Zuerst die Gerade für den Anlauf, dann herunter in den Zweiten schalten, Zwischengas nicht vergessen, dann ein wenig abbremsen und mit Schwung in die Kurve, in der Mitte dann Gas geben, den Motor bis auf 4,500 Touren bringen und wieder hoch in den Dritten, bis zur nächsten Kurve. So geht das eine gute halbe Stunde, der Motor geniesst den sportlichen Ausritt, die Lenkung und Fahrwerk arbeiten wie am ersten Tag. Der knackige Zweisitzer ist in seinem Element und er reisst die Besatzung mit. Bergab werden dann die Ohren gespitzt, die Trommelbremsen arbeiten bis ans Limit, sobald sie quietschen, ist Vorsicht angesagt. Dann übernimmt der Motor die Reduktion der Geschwindigkeit. Motorbremse, was bedeutet, dass man den Wagen in einem niedrigen Gang laufen läßt und die Temperatur im Auge behält. Im schlimmsten Fall ist eine Pause am Straßenrand angesagt. Wie gesagt, er ist fast 80 und er besteigt noch immer mit großer Leidenschaft Berggipfel.

Fotos: BMW

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The Alpina Gstaad

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The Alpina Gstaad

The Alpina Gstaad – Suite mit Aussichti

Bevor man die höchst eindrucksvolle Halle dieses Grand Hotels betritt, steht eine längere Anfahrt durch einen Tunnel bevor. Das erhöht die Spannung und versetzt einen in die Welt des James Bond. Exklusivität gepaart mit der Aura des absolut Besonderen plus Kreativität auf sehr hohem Niveau. Wir haben es am eigenen Leib erlebt. 

Am Ende einer Reise wartet immer irgend etwas. Und wenn es nur ein Stück Schoki auf dem Kopfkissen ist. Die Reise nach Gstaad war eine feine Reise. Die Bahn in der Schweiz war unpünktlich. 15 skandalöse Minuten, eine sehr aufgeregte Dame im Zug verteilte Gutscheine, keine Schoki. Sie verbeugte sich fast bei der Übergabe. Der Anschlusszug wartete brav, auf das die Gäste in diesem Zug auch in den Genuss eines Gutscheines kommen konnten. Sehr fein, die Schweiz. Am Bahnhof wartet ein freundlicher Herr vor einer Limousine, die auffallend erfreut die hinteren Türen in die Höhe streckte. „Hurra, der Gast ist da.“ Auf ins Alpina, oder korrekt ins The Alpina Gstaad.

Ob James schon da sei, wollte man fragen. James? Die Einfahrt ins Hotel gleicht einer Szene auf einem der 007-Filme. Eine Verfolgungsjagd könnte hier starten oder enden. Mit Wucht durch die Drehtür, in den Wagen springen, der Fahrer lies den Motor laufen und dann mit dem Gasfuss, den nur ein Fluchtwagenfahrer hat, durch die Halle vor dem Hotel und dann hinaus durch den rund 300 Meter langen Tunnel. Alles ist mit kleinen Leuchten verziert, es spiegelt sich in der Windschutzscheibe und verzaubert das Wageninnere. So verabschiedet sich das Alpina. 

The Alpina Gstaad – Upcycling ist heute

Wer ankommt, staunt ein wenig länger als in anderen Fünf-Sterne Plus Hotels. Vor allem, wenn er erfährt, dass die beiden Besitzer sehr, sehr viel Geld bewegt haben und dabei auch noch an die Umwelt gedacht haben. Nachhaltigkeit ist im Alpina weit mehr als nur ein Versprechen. Das komplette Holz und davon gibt es reichlich, ist gebraucht, tat schon mal als Pfosten, als Latte oder als Diele irgendwo in der Nähe Dienst. Recycling war gestern, Upcycling ist heute. 

Die Dame in der Rezeption steht hinter einem monumentalen Holztresen, ein Werk der Natur. Die beiden Treppen führen hinauf zu den Restaurants, der Bar und weitern Lokalitäten. Man findet hier Sterne, Michelin-Sterne und in beiden Sterne-Restaurants wird einem der Gaumen verführt. Das Essen räkelt sich auf edlem Porzellan, Gabel oder Löffel führen Speise und Mund zusammen. Was die Synapsen und die Sensoren im Mund, Rachen und sonst wo dann erleben, ist Nahrung, die dich dazu bringen kann, dass du zum nächsten Blumenladen läufst und der Küche eine Gruß zurück bringst. Hey, ihr da drin. Wie habt ihr das gemacht? Das Gemüse ist Frühling live, das Fleisch wie der erste Kuss mit 16, der Nachtisch eine Frechheit, weil du einfach nicht genug davon essen kannst und dir die Kalorien noch nie so egal waren. Reden wir noch über den Kaffee zum Schluss? Nein. Wir stehen auf und danken allen Göttern der Gastronomie, dass Kapsel-Maschinen noch nicht die Weltherrschaft an sich gerissen haben.

Reden wir darüber. Über Gstaad, über Madonna, die vor ein paar Tagen noch hier in der Panorama-Suite alle Fenster verdunkeln lies und die offensichtlich trotzdem eine gute Zeit hier hatte. Das Panorama hier im Alpina ist natürlich aufregend. Die Berge stehen Spalier, der Schnee ist noch schüchtern. Nachts sind einige Pisten beleuchtet, Raupen treten das weisse Naß in die richtige Position. Die große Suite hat 400 Meter im Quadrat und etliche Räume für allerlei Dinge die man darin tun kann. Turnen, Baden, Fernsehen, Ruhen oder spielen. Die Nanny schliesst später die Tür zu ihrem Zimmer und träumt von Kids, die ebenfalls träumen. Prospekt-Bilder, die nicht übertrieben sind. 

The Alpina Gstaad – Fette Sessel, Holz. Leder und Aussicht

Wer im Deluxe-Zimmer auf dem Bett hin und her springen will, kann das tun. Wie in der Werbung. 35 qm Platz plus eine ganze Bergkette zum anschauen, besteigen und hinab fahren. Das Spa, eine Landschaft, die man nur sehr schwer komplett erkunden kann, weil sehr, sehr umfangreich und für die meisten Fälle von „das wollte ich schon immer mal machen“ eine Idee hat. Man kann auch einfach im Hotel umher laufen. Schauen, Schnuppern und Staunen. 

Und die Gäste? Die Atmosphäre? Das Alpina machte während unserer Zeit dort weder einen hektischen oder kühlen Eindruck. Die Band an der Bar war sehr, sehr gut. Die Auswahl an Single Malts, Gins und dergleichen kann einen schaffen. Man könnte mit dem Barkeeper stundenlang über seine Auswahl sprechen. Einen Kamin gibt und der knistert und verströmt einen Duft wie man ihn gerne mitnehmen möchte. In Sprühdosen. A pro pos Duft. Die Leute vom Alpina haben sich auf die reise nach Kuba gemacht und dort heraus gefunden, wie man dort stilvoll raucht. Sie haben ihre Eindrücke eingepackt, mit nach Gstaad gebracht und im Hotel ausgepackt. Rauchen als Erlebnis. Fette Sessel, Holz, Leder und Aussicht. 

Nach zwei Tagen wieder durch die Drehtür. Wieder der Flügelwagen. Ein Tesla X mit gigantischem Monitor auf der Mittelkonsole. Der Wagen flüstert sich durch die Einfahrt und am Bahnhof reckt er wieder die Türen in die Höhe. „Hurra, dieser Gast kommt wieder.“

Und hier noch ein paar Fakten:

Eröffnet am 1. Dezember 2012

Zimmer und Suiten: 56

Restaurants: 5

Lounge: 64 Plätze

Ballraum: 240 qm / bis 190 Personen

Meeting: 3 Räume

1 Privatkino mit 14 Sitzen

Pools: 3

Shopping: 3 Boutiquen

Preise auf Anfrage

Mehr Infos: www.thealpinagstaad.ch

Fotos: The Alpina Gstaad

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Volvo XC60 2025

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Volvo XC60 2025

Technik

PlugIn Hybrid T6

Motoren: 4-Zyl.-Reihe + E-Motor

Hubraum: 1.969 ccm

System-Leistung: 250 PS

Drehmoment: 659 Nm

Antrieb: Allrad

Verbrauch WLTP: ca 7,5 l/100 km

Top Speed: 180 km/h

0-100 km/h: 6,9 s

Maße/ Preis

Länge: 4.708 mm

Breite: 1.902 mm

Höhe: 1.651 mm

Leergewicht: 2.150 kg

Zuladung: 510 kg

Akku: 18,8 kWh

max Kofferraum: 1.528 l

max Anhängerlast: 2.250 kg

Neupreis ab: 67.990,00 Euro

Volvo XC60 T6 2025-läuft

Meistverkauft in Deutschland. Ein Bestseller, weil: nicht zu groß, nicht zu klein, schick, praktisch, wertig und nicht zu laut. Und dann ist da noch der Preis.

Hamburg, im August 2025

Seit 2008 ist der XC60 bei uns unterwegs. Bisher wurden mehr als 211.000 Exemplare hierzulande verkauft. Im erfolgreichsten Jahr, 2024, wurden 21.810 XC60 abgesetzt, mehr als die Hälfte davon als PEHV. Und noch eine Meldung: Im Jahr 2018 wurde eben dieser Volvo zum „World Car of the Year“ gekürt. Die Welt mag den mittelgroßen Schweden.

Und wir? Ok, mögen passt schon. Er kann schon recht viel. Ist gut gebaut, liefert Qualität, Innen wie Aussen. Unser T6 mit 250 PS konnte uns überzeugen. Er ist der typische Familien-SUV mit Raum für allerlei Zeug, bringt die Kids sehr, sehr sicher von A nach B. Kann in den Urlaub von Hamburg nach Portugal rollen und trinkt nur mäßig viel Benzin, im Gegensatz zu so manchem Kollegen.

Er bietet jede Menge Komfort, man sitzt sehr gut, am Steuer gibt es für Volvo-Neulinge ein paar Orientierungsmomente. Der große Schirm in der Mitte ist die Heimstadt aller wichtigen Einstellungen, Informationen und natürlich der Unterhaltung. Am Volant ein paar Knöpfe, Schalter und so weiter. Auch das ist simpel und praktisch. Der Wahlhebel ragt wie ein Zepter aus der Mittelkonsole, edel und erhaben. Dieser Tick Luxus mag übertrieben wirken, aber dem Schweden sei es gegönnt. Der Innenraum des XC60 ist eine Oase der Stille und das nicht nur wegen der guten Dämmung. Man spürt förmlich die Lust, mit der Leute bei Volvo diesen Wagen ausgestattet haben. Ohne Übertreibung, ohne Gimmicks, die niemand braucht. Schnörkelos, sehr wertig bis ins Detail, nach dem Motto: „Der Kunde soll spüren, sehen und fühlen, wofür er zahlt.“

Und fahren? Einfach und komfortabel. Zehnmal am Tag ein- und aussteigen. Be- und Entladen. Das Alles läuft sofort routiniert ab. Der Viertürer steht vor dem Haus und gehört dazu. Rangieren ist einfach, auch wenn der Wendekreis keine Rekorde bricht, man lernt schnell, wir der Wagen anfängt und wieder aufhört. Eine Rückfahrkamera liefert gestochen scharfe Bilder, es piept, wenn man zu nah an der Mauer ist. Das ist mittlerweile Normalität, aber es hilft eben.

Landstraße, Kurven, ob eng oder offen. Das Fahrwerk des XC60 ist grundsätzlich sehr neutral justiert. Die 2.150 Kilo lassen sich leicht und ohne Murren bewegen, harte Bremsmanöver werden fast mühelos akzeptiert. Rennfahrer werden den Wagen mögen, weil er nicht zickt oder zuckt. Er ist brav und gut erzogen. Das mag langweilig klingen, ist aber der Tradition von Volvo geschuldet und das ist sehr gut so.

Autobahnen mag der Nordländer. Er rollt genügsam dahin. Wenn man den Akku regelmäßig extern auflädt. Die 659 Newtonmeter Drehmoment spielen bei Überholmanövern kräftig mit. Der Motorsound dagegen sitzt im gut isolierten Nebenzimmer und spielt sein eigenes Lied. Die Sitze, vorn und hinten, sind sehr Langstrecken-tauglich, USB-Buchsen sind vorhanden, vorn ist induktives Laden möglich und falls im Fond ein oder zwei Tablets genutzt werden sollen, bietet Volvo spezielle Halterungen an.

Den XC60 bietet Volvo als Mild-Hybrid, PlugIn-Hybrid und als T6 PEHV Black Edition an. Die Preise starten in Deutschland bei 57.390,00 Euro für den Mild-Hybrid, 67.990,00 für den PEHV und 73.990,00 Euro für den Black Edition.

Fotos: Volvo

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Streetbooster

Exclusive-Life

Streetbooster

Streetbooster – Lust auf Street

E-Scooter können reine Transportmittel sein. Mal schnell von A nach B. Vorbei am Stau, durch engste Gassen plus Frischluft. Meist für den Trip genutzt. Gemietet und abgelegt am Straßenrand, mit all´ den Nachteilen. Oder man besitzt seinen eigenen Scooter. Dann verwandelt sich das Transportmittel zum individuellen Gefährt. Wir haben da eine gute Adresse.  

Hamburg im August 2025

Miet-Scooter sind hier und da hilfreich, wenn´s schnell gehen soll. Spontan. Und manchmal auch ärgerlich, weil: defekt, schmutzig und teuer. Und weil der Mensch aus solchen Erfahrungen lernt, ist der eigene Scooter die bessere Lösung. 

Und damit die Suche nach einem wirklich guten Scooter nicht zur Langzeit-Odyssee wird, haben wir mal eine Liste an wichtigen Punkten notiert:

A) Sicherheit: bei den Bremsen unbedingt darauf achten, dass zwei Bremsen unabhängig 

voneinander montiert sind. Eine vorn, die andere hinten. Bei der Probefahrt unbedingt 

testen.

B) Antrieb: wir empfehlen einen Heckantrieb. Der Sicherheit wegen. Der Scooter rollt

vor allem bei schlechten Straßenverhältnissen deutlich sauberer und beherrschbarer ab.

C) Verarbeitung: achte auf saubere Schweissnähte, bei einem Falt-Scooter auf stabile Gelenke und einen bequemen Haltegriff.

D) Der Händler/Hersteller: Die billige und lässige Nummer verbietet sich. Ähnlich wie

beim Autohändler gilt: Der Händler will nicht nur verkaufen, er will zufriedene Kunden. 

E) Die Nutzung: hier geht es um Reichweite und Konstruktion. Welche Strecke wird in den meisten Fällen gefahren? Muss der Scooter

getragen werden?

Wir haben uns umgesehen und seit E-Scooter vor allem in Städten immer beliebter werden, ist die Zahl an Händlern stetig gewachsen. Ein Hersteller ist uns mit seinem Programm und seinem Service-Angebot besonders positiv aufgefallen. Die im hessischen Herbon ansässige STREETBOOSTER GmbH bietet ein umfassendes und recht attraktives Angebot an verschiedensten Scootern plus Zubehör und Service an. 

Die Produktpalette reicht vom Streetbooster One für 329,00 Euro bis zum sportlichen Streetbooster Castor für 1.349,00 Euro so ziemlich jede Variante eines E-Scooter an. Der Carstor schafft lässige 45 km/h, daher darf er nur auf Privatgrundstücken gefahren werden. Der One wiegt weniger als 14 Kilo, läßt sich super leicht falten und damit kinderleicht in den 3. Stock tragen. 

Und weil wir ganz besonders auf McLaren stehen, müssen wir unbedingt den Streetbooster Pure McLaren empfehlen. Er ist in den Farben Papaya und Schwarz erhältlich, schafft 22 km/h, rollt rund 50 Kilometer weit, ist mit einer Wegfahrsperre ausgestattet und wird im Moment zum Sonderpreis von 899,00 Euro (Normalpreis: 1.099,00 Euro) angeboten. Wer auf diesem Scooter unterwegs ist, könnte auch einen McLaren 720S Spider in der Garage haben. 

Alle wichtigen Infos findet man hier: https://streetbooster.de/e-scooter

Fotos: Streetbooster

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Loch im Kopf

Exclusive-Life

Loch im Kopf

Lamborghini Urus – Friss´ meinen Staub

Den Wochenendeinkauf kann man mit ihm machen. Oder den Ausflug mit den Kids plus Gepäck. Alles kein Thema. Aber eigentlich will man für sich allein haben. Mal die A7 mit 300 runter kacheln und später ein paar Kilometer Landstrasse, mit ordentlich Lenkarbeit. Und dann noch ein Feldweg zum Aufwirbeln. Wir haben das mal ausprobiert.  

Kiel und Umgebung, 2018

Und plötzlich biegt er ab. Auf den Feldweg. Er gibt Vollgas, die Staubwolke hinter ihm wächst sich zu einer Staubwand aus. Aussichtslos. Abbrechen. Der Fluchtwagen ist weg, verschluckt, verschwunden. Mit ihm unterwegs: Vier schwere Jungs plus zwei Säcke mit Bargeld. Polizeiberichte können auch spannend sein. Im Passat einem Urus auf den Fersen. Kurz nur und heftig. Ein Gesprächsthema für die Umkleide beim Schichtwechsel. 

Die Polizei war wirklich hinter uns her. In aller Ruhe und mit der Portion Neugier ausgestattet, die ein Polizeibeamter, der sich für Autos interessiert, auch im Dienst ausleben kann. Wir halten in einer Parkbucht, der Peterwagen hält hinter uns, zwei Herren steigen aus und grinsen. Man habe den Wagen noch nie gesehen, ob das der Lambo für´s Grobe sei. Und dann die italienischen Kennzeichen. Ob man ein paar Fotos machen dürfe. Man durfte, natürlich. Der blaue Urus glänzt in der Sonne des Nordens und später dann, beim Schichtwechsel. 

Lamborghini Urus – Spiel mit den Zahlen

Ein paar Zahlen wollte man noch wissen. Top Speed? 305. 0-bis 100? 3,6 Sekunden. Gewicht? 2.197 Kilo. Aha. Und der Sound? Kurz den Gasfuß gesenkt und zwei Dinge gelernt. Erstens: Polizeibeamte sind manchmal auch Auto-Fans und zweitens: Der Urus entspricht vollständig den hiesigen Verkehrsregeln. Vor allem dann, wenn man den Wagen cool durch die Stadt laufen läßt. Also ohne Gebrabbel. 

Lassen wir die Ordnungshüter ihren Job erledigen. Der Urus will los. Raus aus der Stadt, hinauf auf die A7. Hamburg Richtung Hannover, ein Teilstück. 3 Spuren pro Richtung, kein Limit und wir haben Glück. Fast nix los. Der Italiener spaziert anfangs mit 80 auf der rechten Spur, dann Ausgangs einer langen, offenen Rechtskurve dann die Flagge zum Start. Schwarze Linien auf weißem Grund, der eben noch neben uns rollende PKW verschwindet im Rückspiegel, die mittlere Spur verwandelt sich in eine Sicherheitszone, weiter vorn kommt eine leichte Steigung in Sicht, die digitale Anzeige spielt mit der Zahl 290, die 300 zuckt kurz auf, wieder 299 und dann für einen Wimpernschlag 306. 

Während der letzten Minuten war der Fahrer sehr fokussiert, der Seitenwind war hier und da ein Thema, aber der Urus blieb sehr standhaft. Kein Wackeln, keine Unruhe, abgesehen vom Motor und der Abgasanlage. Beide holten raus, was man von einem V8 mit Turboaufladung erwarten darf. An den Füssen spürt man die begeisterte Arbeit der Reifen. Von Pirelli speziell entwickelte Pneus, deren Aufgaben klar definiert sind: Grip aufbauen und halten und Fahrkomfort durch sauberen Abrollen garantieren. Beides erledigen die P-Zeros mit eindrucksvoller Routine. Und der Sound? Kräftiges Fauchen, bei niedrigen Drehzahlen das obligatorische Brummen, ganz weit oben dann, ab 6500 Touren, die Kampfschrei des Urus. Laut, klar und unmissverständlich. Dem Design dieses Italieners angemessen. 

Beim Thema Design schauen wir uns zunächst das Blechkleid an. Der Urus ist grundsätzlich sofort als Lamborghini erkennbar. Nicht an seiner Haltung, die fast aufrecht stehenden Nase, die Bodenfreiheit und das Coupé-Heck, sind obligatorisch. Aber der Charakter des Urus ist ihm ins Gesicht geschnitten. Die in kleine Wagen geschnittene Lüftung direkt unter den schmalen Frontleuchten, der hervor schauende, silbern glänzende Unterbodenschutz und weiter hinten, der Diffusor, als ordnende Einheit für die Luft, die unter dem Wagen bei Tempo 300 am Heck entlang läuft und deren Verlauf technisch sortiert werden muss. Für jeden Rennwagen sind solche Anbauten zwingend notwendig. Was mit den enormen Kurvengeschwindigkeiten zusammenhängt. Der Urus lief mit 300 durch eine sehr lange und sehr weite Kurve und das machte er ausgesprochen ruhig, souverän und ohne Zicken. 

Im Innenraum haben wir zunächst über die sehr ausgeprägte Lust der Designer an Knöpfen, Schaltern und anderen Einstelldingen gestaunt. Vor allem die Mittelkonsole ist eine echte Technik-Insel. Der Pilot ins uns hat seine wahre Freude. In der Mitte ein gewaltiger Startknopf, beschützt durch eine rote Klappe. Als wolle man eine Rakete in die Luft bringen, links und rechts daneben die beiden, nicht weniger wuchtigen, Hebel zur Konfiguration des Fahrmodus und der Fahrwerkseinstellung. Weiter oben das Klima und darüber der Kontrollmonitor. Vor dem Alcantara-Leder-Steuer der digitale Monitor zur Kontrolle aller wichtigen Fahrinformationen. Das alles wirkt auf den ersten Blick recht komplex, man könnte ob der Informationen leicht überfordert sein, aber der Lamborghini ist kein Hexenwerk. Es sind eher seine Kräfte und Fähigkeiten. 

Wollte man den Urus in eine Schublade fahren, es würde ein wenig Hirnschmalz und Erfahrung benötigen. Bei Lamborghini hat man das entsprechende Markenumfeld beobachtet und erkundet. Da wären die üblichen SUV der obersten Preiskategorie plus die SUV-Coupés der obersten Leistungsklasse. Und dann ist da noch eine Zielgruppe, der es nicht stark, schnell und auffallend genug sein kann. Nun kann man einen Serienwagen kaufen, ihn in eine spezielle Werkstatt fahren und dort ein wenig Kraftfutter in Form von Mechanik und/oder Chip-Nahrung in den Wagen einbauen lassen. Aus 400 PS werden dann schon mal 700 Pferde. Ein paar Anbauten, ein wenig Spoiler-Difussor-Flügel-Werk plus tiefer, breiter, glänzender. Fertig ist der Non-Plus-Ultra-Einzelstück-Über-Drüber-SUV, den man dann auf YouTube rund um die Welt schickt. Das alles kann man machen. Muss man aber nicht.

Den Urus muss man nicht zwangsläufig zum glänzen bringen. Vermutlich ist sein Auftritt allein schon auffallend genug. Schwierig wird es dann, wenn weitere Urus-Exemplare auf der gleichen Weide grasen, dann greift mancher Besitzer gerne zum bunten Hut, mit dem der Aur-Ochse dann unterwegs ist. Pfingsten soll das ganz besonders beliebt sein. Aber im Ernst. Der Urus ist sicher kein Automobil für den kleinen Sonntags-Ausflug zwischendurch. Er ist eher die Symbolfigur des derzeit machbaren, wenn man E-Mobilität als nicht praktikabel einstuft. Schneller, klarer, eindeutiger kann man derzeit zwischen Stadt, Land und Fluß nicht unterwegs sein. 

Die technischen Daten (laut Hersteller):

Lamborghini Urus

Motor: V8 BiTurbo

Hubraum: 3.996 ccm

Leistung: 478 kW / 650 PS bei 6.000 U/min

Drehmoment: 850 Nm bei 2.250 bis 4.500 U/min

Antrieb: Allrad

Getriebe: 8-Gang Automatik

Maße:

Länge: 5.112 mm

Breite: 2.106 mm mit Spiegel

Höhe: 1.638 mm

Radstand: 3.003 mm

Bodenfreiheit: 158 bis 248 mm 

Leergewicht: 2.197 kg

Leistungsgewicht: 3,38 kg/PS

Tank: 85 l

Gepäckraum: 616 bis 1.596 l

Fahrleistungen:

0-100 km/h: 3,6 s

0-200 km/h: 12.8 s

Top Speed: 305 km/h

Verzögerung: 100 km/h bis 0: 33,7 m

Verbrauch nach EG-Richtlinie 715/2007

kombiniert: 12,3 l /100 km

CO2: 279 g/km

Preis in Deutschland ab: 171.429,00 Euro ohne Steuer

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